Wenn dir das Thema Mikroplastik am Herzen liegt

person s hands covered in white liquid
Photo by Engin Akyurt on Pexels.com

Mikroplastikpartikel belasten unsere Umwelt besorgniserregend und gelangen auf verschiedenste Wege in unsere Gewässer – sogar über die Luft, wie aktuell in einer Studie gezeigt werden konnte. Und sie entstehen u. a. auch beim Waschen, weil viele unserer Kleidungsstücke synthetische Materialien beinhalten. Können wir etwas dagegen tun?

Mikroplastikpartikel entstehen durch vielfältige Weise. Zu den Quellen zählen zum Beispiel Autoreifen, die beim Fahren abgerieben werden, naürlich Verpackungsmaterial, das in seine Bestandteile zerfällt, aber auch das Waschen synthetischer Kleidung. Um bei Letzterem Lösungsansätze zu finden, läuft noch bis zum nächsten Jahr das Projekt „TextileMission“. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und zielt zum einen darauf ab, synthetische Stoffe so zu entwickeln, dass sie natürlich abbaubar sind. Zum anderen arbeiten die Projektpartner an der Optimierung der Kläranlagentechnologie. Das Gute daran: Dies würde zusätzlich den Mikroplastikmüll auch aus nicht-textilen Quellen reduzieren helfen.
Außerdem könnten die verschiedenen Tests Daten zu Ausmaß und Reichweite des Mikropartikelausstoßes unterschiedlicher Textilien liefern. Diese Infos sind nach Angaben der Forscher wichtig, um die Stoffströme und den Verbleib textiler Mikroplastik in der Umwelt besser zu verstehen. Allerdings dürften die Ergebnisse sicherlich noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Waschbeutel fängt Mikroplastik beim Waschen ab

Möchtest du bereits jetzt einen kleinen Beitrag leisten, um den beim Waschen entstehenden  Mikroplastikmüll reduzieren zu helfen? Dann könnte ein Waschbeutel, der die feinen Mikrofasern herausfiltert, eine Lösung sein. Dieses Netz, vom Start-up Guppyfriend auf den Markt gebracht, besteht laut Hersteller komplett aus Polyamid 6.6 – abgesehen vom Reißverschluss. Das Gewebe bestehe aus Monofilamenten, die eher Stäben als Fäden ähneln und selber keine Mikrofasern verlieren.
Du kannst den Wäschebeutel hier käuflich erwerben. Alle durch den Verkauf der  Waschbeutel generierten Erlöse werden übrigens laut Start-up in die Entwicklung weiterer Lösungen und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt vor (Mikro)Plastik-Verschmutzung und für die STOP! Plastik Akademie eingesetzt.

Weitere Infos bekommst du hier.

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