Damit Feiern sicher bleibt

Drinkcheck
Bildquelle: Twinvay GmbH

Auf der women&work wurden wieder einige Frauen für ihre nachhaltigen Erfindungen ausgezeichnet. Besonders interessant ist aus meiner Sicht das von Kim Eisenmann entwickelte Drinkcheck-Armband. Damit kannst du beim Feiern dein Getränk ganz einfach auf K.-o.-Tropfen testen. Außerdem hilft es, eventuelle Täter abzuschrecken.

Sogenannte K.-o.-Tropfen kennen wir alle aus den Schlagzeilen. Seither geht die Sorge um, dass jemand auf Partys, in Diskos oder Bars K.-o.-Tropfen dem Getränk zusetzen könnte. Um nicht Gefahr zu laufen, willenlos gemacht zu werden, sollte man sein Getränk immer im Auge behalten. Das ist aber meist nicht ganz lückenlos möglich, wenn man die Geselligkeit genießen möchte.
Eine Lösung dieses Problems verspricht eine neue Erfindung, für die Kim Eisenmann kürzlich auf der Messe-/Kongressveranstaltung women&work ausgezeichnt wurde. Kim Eisenmann hat ein Armband entwickelt, mit dem man Getränke auf die bekanntesten K.-o.-Tropfen testen kann. Und schon allein das Tragen des Armbandes namens Xantus Drinkcheck wirke präventiv, da es Täter abschrecke und somit die Sicherheit erhöhe, so die Preisträgerin.
Bei den K.-o.-Tropfen handelt es sich meist um Gammahydroxybuttersäure – kurz GHB. Diese Droge lasse sich nur schwer nachweisen und sei kaum schmeckbar.

Wie das Armband funktioniert

Um nun das Getränk zu testen, muss man sein Getränk zunächst umrühren und dann mit dem Finger oder mithilfe einer Serviette ein paar Tropfen auf eines der beiden runden Testfelder des Armbandes tupfen. Nach maximal zwei Minuten lässt sich das Ergebnis ablesen: Färbt sich das Feld blau, sollte das Glas keinesfalls mehr geleert werden. Dann ist nämlich der Nachweis erbracht, dass jemand GHB ins Getränk geschüttet hat. Pro Armband können zwei Getränke getestet werden.
Auch wenn sich mit diesem Armband GHB gut nachweisen lässt: Zu bedenken ist, dass auch andere Substanzen hinzugefügt sein könnten. Die Erfinderin des Armbandes appelliert deshalb an jeden, Getränke trotzdem immer im Auge zu behalten. An einem Test, der auch andere Sorten von K.o.-Tropfen erkennt, arbeite sie bereits.

Weitere Infos gibt es hier.

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