Sprudelwasser natürlich aus dem Edelstahlfass

 

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Als interessante und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen kleinen Wassersprudlern empfiehlt sich der Einsatz eines Druckfasses aus Edelstahl. (Bildquelle: M. Doobe)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze plant Maßnahmen für weniger Plastikeinsatz. So wirbt sie zum Beispiel dafür, mehr Leitungswasser zu trinken. Aber nicht überall und jedem schmeckt das fade Leitungswasser ohne Kohlensäure.

(Marlene Doobe) Die Qualität des Wassers, das aus unseren Leitungen kommt, gilt als einwandfrei. Das sagt auch das Umweltbundesamt (UBA). Laut dem jüngsten Bericht des UBA handelt es sich bei Grenzwertüberschreitungen um absolute Einzelfälle. Selbst der Problemstoff Nitrat, der im Grundwasser teilweise in überhöhten Konzentrationen auftritt, überschreite im Trinkwasser seit mehreren Jahren nicht mehr den Grenzwert. Danach können wir unser Leitungswasser also ganz bedenkenlos konsumieren. Um es aber geschmacklich aufzupeppen, verwenden viele Haushalte Wassersprudler, die allerdings mit relativ teuren CO2-Patronen arbeiten.

Als interessante und umweltfreundliche Alternative empfiehlt sich der Einsatz eines Druckfasses aus Edelstahl. Wir haben uns bereits vor einigen Jahren ein solches Druckfass angeschafft und es in die Garage gestellt. Die Investition von rund 400 Euro für das 50 Liter Edelstahlfass, den nötigen Druckminderer und CO2-Gasflasche hat sich für uns bereits nach drei Jahren amortisiert. Je nach täglichem Verbrauch variiert dieser Zeitraum natürlich. Abgesehen davon erübrigt sich das Kistenschleppen. Hinzu kommt das gute Gefühl, einen kleinen Beitrag für die Umwelt und gegen Plastikkonsum zu leisten.

Wir verwenden allerdings für unsere Sprudelbereitung kein Leitungswasser, weil es zu hart ist und uns deshalb nicht schmeckt. Wir schätzen uns aber glücklich, in der Nähe einer kalkarmen Quelle zu leben. Dieses äußerst schmackhafte Quellwasser verwenden wir übrigens auch für unsere Siebträger-Kaffeemaschine.

Wie funktioniert das Wasser-Druckfass?

Der Umgang mit dem Druckfass ist einfach und funktioniert wie folgt: Zunächst füllst du dein Getränke-Fass mit Hilfe eines großen Trichters natürlich mit Trinkwasser – entweder aus der Leitung oder – wenn möglich – von der Quelle. Zum Lieferumfang gehört ein Edelstahlsteigrohr mit Zapfsäule und Edelstahl-Kugelhahn mit Auslaufbogen. Damit verschließt du das Getränke-Druckfass fest, um es dann mit Kohlensäure zu beaufschlagen. Das gelingt dir am einfachsten mithilfe eines Ölfilter-Bandschlüssels. Unsere CO2-Stahlflasche umfasst übrigens 8 Liter und muss je nach Wasserverbrauch halbjährlich für circa 20 Euro neu befüllt werden.

Nach Beaufschlagung des Fasses mit Kohlensäure sättigt sich das Wasser nach ungefähr 24 Stunden zu einem milden Sprudelwasser. Wenn du zwei Tage wartest, ist das Trinkwasser ausreichend gesättigt. Die Kohlensäurezufuhr solltest du jetzt zudrehen.

Und nun kannst du dein selbst hergestelltes Sprudelwasser in Glasflaschen abzapfen und genießen.

Weitere Infos über das Druckfass findest du hier.

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